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    <updated>2026-05-23T14:49:38+02:00</updated>
    
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            <title type="text">Vegane Materialien - Das Leder der Zukunft?</title>
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                                            Wer bei Schuhen, Sneakern, Taschen und Oberbekleidung lieber auf Leder verzichtet, hat die Wahl: Es gibt immer mehr Alternativen, die optisch nicht vom Original zu unterscheiden sind. Für die Pflege der veganen Lieblingsstücke hat COLLONIL die passenden Produkte.
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                 &amp;nbsp; 
  Die Herstellung von Leder ist das älteste Handwerk der Menschheitsgeschichte.   
 Erst im 19. Jahrhundert begann die Suche nach Alternativen. Damals entstand die Idee, Leinwände mit einer speziellen Leinölmischung zu bestreichen und unter Hitze und Druck so zu bearbeiten, dass eine lederartige Struktur entsteht. Das Ergebnis war jedoch relativ steif und konnte nur für großflächige Bezüge verwendet werden. Im frühen 20. Jahrhundert wurde das Verfahren verfeinert und das Grundmaterial mit einer Masse aus Zellulose überzogen. Das Ergebnis war schon deutlich weicher. Mitte des 20. Jahrhunderts war es dann soweit: Die Beschichtung von textilen Basisstoffen mit einer Kunststoffschicht brachte ein Material hervor, das sich beliebig formen ließ. Die Imitation war allerdings leicht vom Original zu unterscheiden und hatte unter dem Begriff „Kunstleder“ lange ein echtes Imageproblem. Frank Becker: „Bei den neuen, hochwertigen Leder-Alternativen können selbst Profis kaum einen Unterschied feststellen.“ 
  &amp;nbsp;  
  Das Leder der Zukunft?  
 Veganes Leder bezeichnet alle Imitate, bei deren Herstellung keine tierischen Produkte verwendet werden. Dazu zählen – neben synthetischen Alternativen aus oder mit Plastik – pflanzliche Materialien wie Ananas-, Apfel- oder Kaktusleder, die von Brands wie Hugo Boss, Nike, H&amp;amp;M und Karl Lagerfeld verarbeitet werden. 2021 stellte die Mode-Designerin Stella McCartney die weltweit ersten Kleidungsstücke aus Mylo™ vor, einer veganen Lederalternative aus dem Wurzelgeflecht von Pilzen. Im gleichen Jahr brachte adidas den „Stan Smith Mylo&quot; heraus, zwei Jahre später den „Gazelle Indoor Mylo&quot;.&amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
 Eine vielversprechende Innovation, die im großen Stil auch für den Massenmarkt produziert werden kann, heißt „Mirum“: Das Hochleistungsmaterial wird aus Naturkautschuk, Sojabohnen und Pflanzenkohle (aus Kiefernholz) hergestellt, durch Mineralien gebunden und mit Bio-Baumwolle unterlegt. Der Stoff vereint alle guten Eigenschaften von Leder, kann für Möbel, Mode und Accessoires verwendet werden. BMW setzt das Material für Autointerieurs ein, IWC Schaffhausen bietet Uhren mit Armbändern aus Mirum an, Allbirds fertigt Sneaker daraus und „Melina Bucher“ ist die erste deutsche Brand, die Taschen aus Mirum produziert. 
 &amp;nbsp; 
  Veganes Leder braucht die ORGANIC Linie von COLLONIL  
 Damit Schuhe, Taschen oder Bekleidung aus veganem Leder lange geschmeidig und die Farben frisch bleiben, brauchen sie eine Pflege, die zu ihnen passt. Mit der Pflegecreme    ORGANIC CREAM    hat COLLONIL bereits 2016 die erst vegane Schuhcreme weltweit entwickelt. 
 2024 war es so weit für das neue Pflegegenie    ORGANIC CARE  .  
 Das Pflegespray mit Hanföl bringt vegane Materialien, Glatt- und Rauleder, Synthetik und HighTech-Materialien nachhaltig in Bestform. Der Care-Cocktail mit Hanfsamenöl aus deutscher Produktion versorgt Glatt- und Rauleder mit Omega3- und Omega-6-Fettsäuren und Vitamin E, spendet Feuchtigkeit, erfrischt die Farben und hält das Material geschmeidig. Es ist eine Wunderwaffe gegen Abnutzungserscheinungen. Das Spray bildet einen unsichtbaren Film, ohne die Atmungsaktivität zu beeinträchtigen. 
 Die Reinigungslotion    ORGANIC CLEAN    im umweltverträglichen Pumpspender entfernt Verschmutzungen schnell, schonend und rückstandslos und schützt das Material mit Bambusextrakt vor Feuchtigkeitsverlust. 
 Der Schutzspray    ORANGIC COVER    mit natürlichen Wachsen sorgt dafür, dass Schmutz, Staub und Nässe nachhaltig an Schuhen, Sneaker, Taschen &amp;amp; Co. abperlen. 
 &amp;nbsp; 
   Übrigens: Die drei Pflegeasse kümmern sich natürlich auch um alle echten Glatt- und Rauleder.   
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                            <updated>2025-05-23T00:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Lackleder: Eine glänzende Wahl </title>
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                                            Mit den richtigen Reinigungs-, Pflege- und Politur-Produkten bewahren Schuhe, Taschen und Kleidung aus Lackleder ihr brillantes Finish
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                 Lackschuhe waren eine feine Sache, als sie in den 1920er Jahren zum ersten Mal in Mode kamen. Sonntags und immer dann, wenn es etwas zu feiern gab, wurden die Glanzstücke stolz ausgeführt. Ab den 1960ern verlieh Lack auch Mänteln, Hüten, Taschen und Stiefeln ein glamouröses Finish. Nach einer Zeit der leiseren Auftritte setzte Lackleder vor einigen Jahren auf den internationalen Laufstegen neue Glanzpunkte: Blazer, Leggins, Hosen und selbst Shorts bekamen ordentlich Gloss verpasst. Und auch bei Schuhen, Taschen und Accessoires setzt Lack seitdem wieder gekonnt Akzente – in allen Farben, Materialkombinationen und Designs. 
 Lackleder wurde von dem US-Amerikaner Seth Boyden entwickelt, um Arbeitsstiefel schmutz- und wasserresistenter zu machen. Sein 1818 entwickeltes Verfahren basierte auf einer Formel mit Leinöl, das nach dem Austrocknen eine klare, undurchlässige Schutzschicht bildete und wie gelackt aussah. Wie die englische Bezeichnung für Lackleder unschwer erkennen lässt, meldete Boyden sein „patent leather“ erfolgreich zum Patent an. Modernes Lackleder trägt in der Regel eine Kunststoff-Schicht oder -Folie aus Polyurethan. Sie schützt das Leder vor äußeren Einflüssen, ist allerdings selbst nicht ganz unempfindlich und deshalb ein klarer Fall für die Pflegeexperten von COLLONIL. 
   Lackleder richtig reinigen und pflegen   
 • Zur Reinigung von Lackleder reicht meist ein weiches, feuchtes Mikrofasertuch. Bei hartnäckigeren Verschmutzungen und Flecken ist ein milder Reinigungsschaum wie    CLEAN &amp;amp; CARE    die Lösung. Bürsten, egal wie weich, können Kratzer hinterlassen und sind deshalb für Lackleder nicht geeignet, genauso wenig wie herkömmliche Ledereinigungsmittel, die die Lackschicht austrocknen und brüchig werden lassen könnten.&amp;nbsp; 
 • Auch zur Pflege von Schuhen, Taschen, Gürteln und Kleidungsstücken aus Lack sind Produkte für mattes Glattleder die falsche Wahl, da sie statt Glanz stumpfe Schlieren hinterlassen würden. Die leichte, farblose    LACK MOUSSE CLASSIC    hält das Leder geschmeidig und stärkt die Widerstandfähigkeit des Materials. Lackoberflächen, die eine intensivere Pflege und Auffrischung benötigen, kommen mit dem flüssigen&amp;nbsp;   LACK POLISH  &amp;nbsp;  glänzend klar. Beide Produkte erhalten den schönen Schein, die Elastizität und Spannkraft des Leders, mildern kleine Bewegungsfalten und beugen Rissen in der Oberfläche vor. &amp;nbsp; 
 • Eine spezielle Imprägnierung benötigt Lackleder nicht, da die Beschichtung das Leder bereits ausreichend vor dem Eindringen von Feuchtigkeit und Schmutz schützt. &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
   Form und Farbe von Lackleder bewahren   
 • Gehfalten sind bei Lackschuhen unumgänglich. Neben der richtigen Pflege sorgen  SCHUHFORMER  aus Holz oder Schaumstoff dafür, dass sie sich nicht zu tief ins Leder eingraben und zu Rissen werden. Sie spannen und glätten das Leder nach jedem Tragen, verbessern die Luftzufuhr, fördern den Abtransport von Feuchtigkeit und verhindern, dass sich die Schuhe verziehen. Nicht zuletzt erleichtern Schuhformer die Pflege, weil sich Produkte auf der gestrafften Oberfläche besser verteilen lassen. &amp;nbsp; 
 • Lack ist extrem kälte- und nässeempfindlich. Bei Minusgraden ist es daher wichtig, die Schuhe drinnen eine Weile einzulaufen, bis sie Körpertemperatur angenommen haben. So kann Frost den Lack nicht angreifen und brüchig machen. Sollten die Schuhe trotzdem nass geworden sein, einfach vollständig mit Zeitungspapier ausstopfen und – wichtig! – nicht unter der Heizung, sondern bei Raumtemperatur trocknen lassen. Das gleiche gilt für Handtaschen. 
 • Bei falscher Lagerung von Lackbekleidung kann es zum Verkleben der Oberfläche kommen. Mit Fingerspitzengefühl und etwas Reinigungsbenzin lässt sich das Problem meist gut lösen. Tabu sind auf jeden Fall Öle und Fette, da sie sich zwischen Folie und Lederschicht absetzen und dann nicht mehr zu entfernen sind.&amp;nbsp; 
 • Lackleder neigt zur so genannten Farbmigration, d.h., helle Farben nehmen dunkleren Pigmente leicht und unwiederbringlich auf. Helle Lackartikel sollten deshalb niemals neben dunklen Sachen lagern, weder in bedruckten Papiertüten (färben ebenfalls ab) noch in Plastiktüten (können den Lack beschädigen) aufbewahrt werden. Lackschuhe, -Taschen und Gürtel sind am besten in weißen Staubbeuteln aufgehoben, Lackbekleidung in hellen Kleidersäcken. Wenn Hosen, Leggins, Mäntel oder Jacken aus Lack eine längere Pause im Kleiderschrank einlegen, können sie zum Schutz mit etwas Talkumpuder besprenkelt werden. Vor dem nächsten Tragen einfach abstauben und alles ist wieder – wie gelackt. 
  Mehr Tipps rund um die Reinigung und Pflege finden Sie in unserem monatlichen Newsletter.  
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                            <updated>2022-03-04T00:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Die richtige Pflege von Schuhen aus Cordovanleder</title>
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                                            Cordovanleder ist ein exklusives und hochwertiges Produkt, welches vor allem zu Schuhen verarbeitet wird. Mit guter, regelmäßiger Pflege kann es ein lebenslanger Begleiter sein.
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                 Schuhe aus dem teuren Cordovanleder sind der Inbegriff von Luxus. Das Edel-Material für High-End-Schuhe wird nur aus einer bestimmten Hautpartie an den Flanken kaltblütiger Rösser gewonnen. Der geringe Ertrag pro Tier erklärt den hohen Preis für ein Paar Schuhe aus Cordovanleder.&amp;nbsp;Der Name des edlen Leders geht übrigens auf die spanische Stadt Córdoba zurück, wo es erstmals zu hochwertigen Schuhen verarbeitet wurde. 
 Cordovanleder wird in einem langwierigen Prozess gegerbt und ist dadurch besonders robust. Das feintexturige Pferdeleder ist sehr strapazierfähig, reißfest und dicht wie kaum ein anderes Leder. Cordovan ist ein sehr elastisches Material, das sich lediglich am Anfang noch ein wenig hart anfühlt. Nach kurzer Zeit des Tragens wird der Schuh weich und geschmeidig. 
 So erkennen wir Cordovan 
 Cordovanleder hat dank seiner einzigartigen Merkmale einen hohen Wiedererkennungswert. Das Material zeichnet sich durch seine spiegelglatte Oberfläche aus. Diese wirft durch das Tragen keine Falten, sondern bildet lediglich leichte Wellen. Außerdem schimmert das Leder leicht, was ihm seinen &amp;nbsp;charakteristischen Glanz verleiht. Ein weiteres Erkennungsmerkmal von Cordovanleder ist sein würziger Duft, welchen Kenner sehr schätzen. 
 Durch seinen hohen Fettgehalt ist das Material nach der Gerbung wasserabweisend. Zeichen von Abnutzung wie Kratzer oder die charakteristischen hellen Fettauflagerungen bei Hitze sind mit den richtigen Produkten leicht zu beseitigen. 
 Reinigung und Imprägnierung von Cordovanleder-Schuhen 
 Obwohl Cordovanleder als sehr strapazierfähig gilt, kann der Glanz durch aggressive Schuhpflegeprodukte beeinträchtigt werden. Schuhe aus Pferdeleder benötigen besonders sorgfältige Pflege und es ist entscheidend, dass wir die richtigen Produkte dafür verwenden. 
 Um das Leder zu reinigen, bürsten wir den Schuh regelmäßig ab. Hierfür verwenden wir die  REINIGUNGSBÜRSTE . Bei stärkeren Verschmutzungen ist die  BAMBOO LOTION  eine sichere Option. Sie beseitigt Schmutzrückstände aus den Poren des Leders, ohne das Material zu schädigen. 
 Um die Langlebigkeit des Schuhs zu gewähren, verwenden wir eine Imprägnierung auf Wachsbasis, wie beispielsweise das  CARBON WAX  Spray. Alternativ eignet sich das  1909 SUPREME WAX SPRAY . Zwar ist Cordovanleder von Natur aus wasserabweisend. Eine Imprägnierung schützt aber nicht nur vor Feuchtigkeit, sondern auch vor eindringendem Schmutz.&amp;nbsp; 
 Der letzte Feinschliff für makellosen Glanz 
 Um das glänzende Leder zu pflegen, verwenden wir die  1909 SUPREME CREME DE LUXE  aus der 1909 Produktserie. Die Pflegecreme ist in verschiedenen Farben erhältlich und kann passend zum Schuh ausgewählt werden. Die  1909 SUPREME CREME DE LUXE  lässt übrigens sogar kleine Kratzer verschwinden und sorgt für einen besonders schönen Glanz. Nach kurzer Einwirkzeit bearbeiten wir &amp;nbsp;den Schuh mit der dichten  1909 POLIERBÜRSTE  aus Rosshaar. 
 Anschließend polieren wir den Schuh noch mit einem einfachen  POLIERTUCH  und erhalten ein optimal gänzendes Ergebnis. 
 Für die Lagerung der Schuhe empfiehlt es sich übrigens, einen Schuhspanner zu verwenden. So bleiben die Schuhe in Form. 
 Nun sollte einem edlen Auftritt nichts mehr im Wege stehen! Sie sind auch an der richtigen Pflege anderer Lederarten interessiert? Abonnieren Sie unseren Newsletter und erhalten Sie weitere Pflegetipps sowie hilfreiche Videos und Empfehlungen. 
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                            <updated>2018-11-15T00:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Alles Wildleder? – Schuhe aus Nubuk und Velours reinigen</title>
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                                            Wildleder, Rauleder, Nubuk, Velours – es gibt viele Begriffe für das Material mit der samtigen Oberfläche. Da kann man schon mal durcheinanderkommen. Dabei ist die Unterscheidung gar nicht so schwer.
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                  Der korrekte Oberbegriff für alle Leder mit samtartiger oder faseriger Oberfläche lautet Rauleder. Darunter werden zwei Unterarten zusammengefasst: das feine Nubukleder und das gröbere Veloursleder.   
 Und was ist Wildleder? 
 Wildleder ist eigentlich Leder, das aus den Häuten von wildlebenden Tieren wie Hirschen oder Kängurus hergestellt wird. Umgangssprachlich wird es aber synonym für Rauleder verwendet. Das mag zwar nicht ganz korrekt sein – aber da das Wort landläufig so benutzt und verstanden wird, wollen wir auch nicht den Oberlehrer spielen. Mit Collonil-Produkten können wir selbstverständlich auch Wildlederschuhe reinigen und pflegen. 
 Schon immer wurden die Häute mit qualitativ schlechten Oberflächen zu Rauleder verarbeitet, weil die Makel im Herstellungsprozess verschwinden. Verbraucher wissen das Material aber aus einem anderen Grund zu schätzen: der warme Griff und die samtige Haptik. 
 Nubuk –&amp;nbsp;fein und samtig 
 Obwohl sich Nubuk und Velours am Ende des Herstellungsprozesses ähneln, ist der Weg zum Endprodukt ein anderer. 
 Bei Nubuk wird die Narbenseite, also die oberste Hautschicht des Leders, angeschliffen. Dadurch entsteht ein sehr feiner Flor, unter dem oft noch das Narbenmuster zu erkennen ist. Das Leder ist nach dem Schliff atmungsaktiver, aber auch weniger beständig gegen UV-Strahlung und bleicht im Sonnenlicht schneller aus. 
  Velours – faserig und atmungsaktiv  
 Bei Veloursleder unterscheiden wir zwischen zwei Sorten. Bei der einen wird die Fleischseite, also die Rückseite der oberen Lederhaut verarbeitet. Bei der anderen wird das Leder nach unten weggespalten, so dass es an beiden Seiten eine raue Oberfläche hat. 
 Veloursleder ist sehr robust und atmungsaktiv, und wird daher gerne für Turnschuhe und Handschuhe benutzt. Es besitzt deutlich längere Fasern als Nubukleder. Diese Fasern kleben bei intensiver Benutzung zusammen und bilden so genannte Verspeckungen. Um das zu verhindern, muss Veloursleder bei jeder Pflege aufgeraut werden. 
 Rauleder reinigen: Trockenreinigung 
 Bei der Reinigung von Rauleder gilt grundsätzlich: Eine behutsame Trockenreinigung ist der erste Schritt. Für unterschiedliche Grade der Verschmutzung haben wir unterschiedliche Vorgehensweisen. 
 Stufe 1: Staub 
 Für das regelmäßige Abbürsten von Staub und losem Schmutz verwenden wir &amp;nbsp;die  CREPE BÜRSTE . Ihre Gummilamellen sind besonders schonend zum Material. Haben wir größere Aufgaben vor uns, zum Beispiel eine Lederjacke oder ein Möbelstück, kommen der  VELOURS BOY  oder die  CLEAN BOX  zum Einsatz. Alle drei Bürsten entfernen nicht nur Schmutz, sondern rauen auch das Material auf. 
 Stufe 2: Leichter Schmutz 
 Wenn unsere Schuhe leicht verschmutzt sind, eignet sich die  NUBUK BOX  für eine schonende Reinigung. Mit dem kleinen Moosgummi-Block entfernen wir leichten Schmutz und stellen die Fasern wieder auf. 
 Der  CLEANER  ist ein weiterer nützlicher Helfer bei der Trockenreinigung. Mit ihm lassen sich auch blank gewordene Stellen wieder aufrauen. Der  CLEANER &amp;nbsp;kann sowohl für Velours, als auch für Nubuk verwendet werden. Allerdings sollte man im Fall von Nubuk auf starken Druck bei der Reinigung verzichten, da das Material darauf sehr empfindlich reagiert. 
   
 Stufe 3: Stärkere Verschmutzung 
 Ist die Verschmutzung stärker, greifen wir zur  COMBI-BÜRSTE MESSING . Mit ihr können wir gröberem Schmutz wesentlich kraftvoller zu Leibe rücken. 
 Unser Tipp: 
  Eine kurze Trockenreinigung können wir unseren Schuhen ruhig nach jedem Tragen gönnen. So verhindern wir, dass trockener Schmutz mit dem nächsten Regen ins Material eindringt - und ersparen uns in der Zukunft viel Arbeit beim Schuheputzen.  
 Rauleder reinigen: Flüssigreinigung 
 Auch beim Thema Flüssigreinigung hängt die Wahl des Produkts vom Grad der Verschmutzung ab. 
 Stufe 1: Leichter Schmutz 
 Die&amp;nbsp; BAMBOO LOTION  ist eine sanfte Reinigungslotion, die sich für Velours- und Nubukleder eignet. Wir sprühen sie auf die  REINIGUNGSBÜRSTE  und bürsten damit das Leder ab. Den dadurch gelösten Schmutz nehmen wir ganz einfach mit einem feuchten  POLIERTUCH  wieder auf. 
   
 Stufe 2: Flecken und stärkerer Schmutz 
 Um hartnäckige Flecken von Rauleder zu entfernen verwenden wir  CLEAN &amp;amp; CARE . Wie bei der  BAMBOO LOTION &amp;nbsp;tragen wir den Schaum am besten auf die  REINIGUNGSBÜRSTE &amp;nbsp;und nicht direkt auf den Schuh auf. So lässt er sich gleichmäßiger verteilen. Anschließend entfernen wir die Rückstände ebenfalls mit einem feuchten Poliertuch. 
  Stufe 3: Härtefälle  
 Das  SHAMPOO DIRECT  mit Schwammaufsatz verwenden wir für die intensive Reinigung. Mit diesem Spezialisten für die harten Fälle werden wir sogar Wasser- und Salzränder wieder los. 
 Imprägnierung und Pflege von Rauleder 
 Sowohl Nubuk- als auch Veloursleder sind wasserzügiger als Glattleder. Eine regelmäßige Imprägnierung ist daher besonders wichtig. 
 Gleichzeitig macht uns die offenporige Struktur des Materials die Pflege schwer. Von Schuhcreme ist unbedingt abzuraten! Die Creme zieht nämlich direkt beim ersten Kontakt ein, lässt sich so nicht gleichmäßig verteilen und verklebt die Fasern des Leders. &amp;nbsp; 
 Die Schuhcreme-Alternative für Rauleder ist das  NUBUK + VELOURS &amp;nbsp;Spray. Es ist speziell für Rauleder-Schuhe konzipiert und vereint Imprägnierung und Farbpflege. Das pigmentierte Spray können wir ohne Probleme gleichmäßig auf den Schuh auftragen. Es erneuert die Farbe und schützt die Schuhe vor Wasser und Schmutz. Die atmungsaktiven Eigenschaften und die samtige Haptik bleiben natürlich erhalten. 
 Übrigens: Vor der Benutzung der färbenden Sprays legen wir mehrere Lagen Zeitungspapier oder eine alte Decke unter, damit wir unseren Tisch oder den Fußboden nicht mitfärben. 
 Ein weiteres Imprägnierspray (allerdings ohne Farbwirkung) ist das  1909 SUPREME PROTECT . Es wurde speziell für feine Rauleder entwickelt und schützt hochwertige Schuhe für Business und feierliche Anlässe vor Schmutz und Nässe. 
 Wenn wir dagegen nur die Farbpflege wollen, fällt unsere Wahl auf  NUBUK + TEXTILE . Das Pflegeprodukt ist in vielen verschiedenen Farben erhältlich und verhilft ausgeblassten Schuhen wieder zu intensiver Leuchtkraft. Ist der richtige Farbton nicht verfügbar, wählen wir einfach den nächsthelleren. 
 Nicht vergessen: Fasern aufrauen! 
 Wie wir oben schon erwähnt haben, rauen die Werkzeuge für die Trockenreinigung auch die Fasern von Velours und Nubuk auf. Wenn wir die Schuhe anschließend noch feucht reinigen, imprägnieren und färben, müssen wir den Aufrau-Vorgang am Ende nochmal wiederholen. Jetzt sind unsere Raulederschuhe wieder sauber, leuchtend und samtig weich. 
 &amp;nbsp; 
 Zum Thema Rauleder haben wir hoffentlich alle Fragen beantwortet. Aber was ist eigentlich mit Glattleder, Fettleder und Cordovan-Leder? Wenn Sie zum Leder-Experten werden wollen, abonnieren Sie einfach unseren Newsletter. Der informiert Sie regelmäßig über neue Magazin-Inhalte, Videos und Rabattaktionen. 
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                            <updated>2018-09-08T00:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Was Sie über Nappaleder und Anilinleder wissen sollten</title>
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                                            Was ist eigentlich Nappaleder? Woran erkennen Sie es, und was sagt der Name über die Qualität des Leders aus? Was ist der Unterschied zwischen Nappa- und Anilinleder, und was sollten Sie bei der Pflege beachten? Diese und andere Fragen beantwortet dieser Lederkunde-Artikel.
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                 Den Namen hat das Nappaleder vom amerikanischen Napa Valley bekommen, wo ursprünglich besonders weiche Leder hergestellt wurden. Heute ist Nappa der Fachbegriff für chromgegerbtes, vollnarbiges Glattleder verschiedener Tierarten. Vollnarbig bedeutet, dass der Gerber die Seite der ursprünglichen Hautoberfläche verwendet – die ist glatter als die Fleischseite. 
 Vollständig verlassen können Sie sich aber nicht darauf, dass jedes als Nappa bezeichnete Leder diese Kriterien erfüllt. Immer wieder wird der Begriff Nappa verwendet, um Leder als besonders hochwertig zu vermarkten. So wird beispielsweise „geprägtes Nappa“ angeboten – eine schlichtweg falsche Bezeichnung. Denn Prägen bedeutet, dass die Lederoberfläche zum Beispiel durch Walzen verändert wird – bei Nappa bleibt die natürliche Narbenstruktur hingegen erhalten. 
 Was ist Anilinleder? 
 Nappaleder gibt es mit unterschiedlich behandelten Oberflächen: Anilinleder ist Nappaleder, das ausschließlich mit löslichen Farbstoffen durchgefärbt wurde. Zwar verwenden moderne Gerber schon längst keine giftigen Anilinfarben mehr, trotzdem hält sich der Name hartnäckig. Nur selten ist auch von „naturbelassenem Leder“ die Rede. Anilinleder fühlt sich wachsig an und hat eine matte Optik. Da die Oberfläche nicht von einer Pigmentschicht überzogen, können Sie die natürliche Porenstruktur der Haut sehen – das gilt auch für Verletzungen der Haut, beispielsweise durch Zeckenbisse oder Dornen. Nur makellose Häute werden zu Anilinleder verarbeitet. 
 Die richtige Pflege von Anilinleder 
 Durch die unversiegelten Poren ist Anilinleder hochgradig atmungsaktiv, aber auch sehr empfindlich. Feuchtigkeit und Fett dringt ungehindert in das Leder ein und hinterlässt Flecken. Außerdem ist das Leder anfällig für Verfärbungen durch Sonnenlicht. 
 Anilinleder braucht eine dementsprechend sorgfältige Pflege: Die 1909-Produktlinie von Collonil haben wir eigens für solche hochwertigen und sensiblen Lederarten entwickelt. Die  1909 LEATHER CREAM  reinigt empfindliche Glattleder sanft, und pflegt sie zugleich weich und geschmeidig. Die  1909 CRÈME DE LUXE  frischt die Farben auf, und für die Imprägnierung empfehlen wir das  1909 SUPREME WAX  Spray. Dieses besitzt neben dem Imprägnierschutz ebenfalls eine pflegende Wirkung – und erhält die Atmungsaktivität des Materials. 
 Semianilinleder und geschliffenes Nappa 
 Neben dem naturbelassenen Nappaleder gibt es auch verschiedenen Varianten mit pigmentierter Oberfläche. 
 
 Leicht pigmentiertes Nappaleder wird Semianilinleder genannt. Eine leichte Pigmentierung schützt das Narbenbild, ohne die Struktur des Leders zu verdecken. 
 Beim pigmentierten Nappaleder wiederum wird die Farbe fest auf die Narbenfläche aufgetragen. Dadurch ist die Oberfläche gleichmäßiger, unempfindlicher und pflegeleichter – allerdings auch weniger atmungsaktiv. 
 Bei geschliffenem Nappaleder wird nach dem Schleifen eine Farbschicht aufgetragen. Die natürlichen Merkmale gehen damit vollständig verloren, es erhält eine ebenmäßig und glatte Oberfläche. 
 
 Nappa ist also nicht gleich Nappa, die Eigenschaften des Leders variieren je nach Herstellungsart. Um Nappaleder richtig zu pflegen und zu schützen, ist es wichtig zu wissen, mit welcher Art Nappa man es zu tun hat. 
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                            <updated>2018-07-07T00:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Stoffschuhe: Reinigen, Waschen, Pflegen leicht gemacht</title>
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                                            Sommerzeit ist Stoffschuhezeit. Doch schon nach einer Saison landen viele Schuhe auf dem Müll, weil sie schnell unansehnlich werden. Muss das sein?
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                 Stoffschuhe sind leicht, komfortabel und machen einen schlanken Fuß. Sie wiegen kaum etwas im Urlaubsgepäck und man kann sie sogar barfuß tragen. Die perfekten Begleiter durch den Sommer – eigentlich. 
 Wenn da nur nicht die Sache mit dem Schmutz wäre: Schnell ist er im Material, schwierig kriegt man ihn wieder raus. Wir zeigen, wie Sie trotzdem lange Spaß mit Ihren textilen Lieblingen haben können. 
 Stoffschuhe reinigen – eine Frage der Bürste 
 Der erste und wichtigste Schritt bei der Reinigung von Stoffschuhen ist so simpel, dass wir uns immer wieder fragen: Warum macht das nicht einfach jeder? Nehmen Sie eine  REINIGUNGSBÜRSTE  und entfernen Sie Staub, Sand und anderen Schmutz von der Oberfläche. Fertig. Am besten tun Sie das nach jedem Tragen. Denn wenn kein Schmutz auf der Oberfläche ist, kann er auch nicht ins Material einziehen. 
 Sollte sich der Schmutz doch einmal im Stoff festsetzen (und das passiert, sobald Feuchtigkeit mit ins Spiel kommt), ist das auch kein Sohlenbruch. Mit der milden Reinigungslotion  BAMBOO LOTION  lösen Sie den Schmutz, und die festen Borsten der&amp;nbsp; REINIGUNGSBÜRSTE  holen ihn auch aus den kleinsten Zwischenräumen. 
 Stoffschuhe imprägnieren – vorbeugen ist besser als putzen 
 Die Ergebnisse dieser einfachen Reinigung können sich sehen lassen, sogar bei weißen Schuhen. Aber ganz ehrlich: Die Arbeit können Sie sich sparen, wenn Sie Ihre Schuhe häufiger imprägnieren. (Und mit „häufiger“ meinen wir: „häufiger als man Lederschuhe imprägnieren sollte“.) Die Schutzschicht, die Sie zum Beispiel mit dem  VARIO SPRAY  auftragen, hält nicht nur die Feuchtigkeit, sondern eben auch den Schmutz ab. 
 Stoffschuhe waschen – praktisch oder ein No-Go? 
 Bei aller Empfindlichkeit – einen Vorteil haben Stoffschuhe gegenüber Lederschuhen. Sie vertragen auch eine nasse Reinigung. Dafür gibt es ein Spezialprodukt von Collonil:  SNEAKER WASH . Geben Sie die für Handwäsche empfohlene Dosierung in warmes Wasser und reinigen Sie die Schuhe darin mit einem Schwamm oder Tuch. 
 Alternativ können Sie die Stoffschuhe auch in die Waschmaschine stecken. „Aber ist das nicht total schlecht für die Schuhe?“, werden jetzt einige fragen. Nicht, wenn Sie darauf achten, dass der Schuh waschbar ist – und sich an die Anwendungshinweise halten. Eine Wassertemperatur von 30°C und ein Schleudergang mit maximal 600 Umdrehungen stellen für einen normal verarbeiteten Schuh kein Problem dar. Bei Schuhen mit Leder- oder Dekoapplikationen sollten Sie darauf lieber verzichten. 
 Entfernen Sie vorher lose Teile wie Schnürsenkel und Einlegesohlen und reinigen diese separat. Damit Ihre Schuhe beim Schleudern geschützt sind, waschen Sie sie im&amp;nbsp; SNEAKER WASH  Wäschebeutel. Auch ein paar Handtücher helfen als zusätzlicher Puffer. Danach  trocknen Sie die Schuhe  bei Raumtemperatur. 
 Barfuß im Stoffschuh – aber bitte hygienisch 
 Barfußträger sollten sich nicht nur Gedanken über die sichtbaren, äußeren Verschmutzungen machen. Schweißablagerungen im Innenschuh sind ein beliebter Aufenthalthaltsort von Bakterien und bilden schnell unangenehme Gerüche. Nutzen Sie  INSIDE FRESH &amp;amp; CLEAN  nach jedem Tragen und der Innenschuh ist am nächsten Morgen so hygienisch rein wie ein frisches T-Shirt. 
  Sie wollen mehr Informationen rund um Schuhpflege und die richtige Behandlung der besten Freunde Ihrer Füße? Unser monatlicher Newsletter hält Sie auf dem Laufenden.  
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                            <updated>2018-07-06T00:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Lederschuhe aus Glattleder pflegen</title>
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                                            Die meisten Ihrer Schuhe sind vermutlich aus Glattleder. Aber sind Sie sich wirklich sicher, dass Sie sie richtig pflegen?
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                 Glattleder gibt es in vielen Varianten. Was sie gemeinsam haben: Sie bestehen aus der ungeschliffenen Hautoberseite, auch Narbenseite genannt. Glattleder kann unterschiedliche Texturen haben: genarbt, geprägt, strukturiert oder ganz glatt. Wird es jedoch angeschliffen, handelt es sich um Nubukleder – ein Rauleder. 
 Die typischen Glattlederschuhe, die Sie im Schuhhandel finden, sind meist pigmentiert – das heißt, dass das Leder mit einer Farbschicht überdeckt wurde. Der Vorteil daran ist, dass dieses Glattleder pflegeleichter und weniger fleckenempfindlich ist. 
 Unter dem Begriff Glattleder fallen aber auch offenporige Lederarten, wie  Nappa- und Anilinleder , die eine besonders sensible Behandlung brauchen. In diesem Artikel widmen wir uns jedoch den klassischen Lederschuhen aus gedecktem Glattleder, die wahrscheinlich einen Großteil Ihrer Schuhsammlung ausmachen. 
 Die Vorbereitung auf das Schuhputzen 
 Bevor Sie mit dem Schuhputzen beginnen, entfernen Sie die Schnürsenkel. Prüfen Sie bei der Gelegenheit, ob diese ebenfalls eine Reinigung benötigen oder sogar ausgetauscht werden sollten. 
 Und vergessen Sie nicht diesen wichtigen Helfer: den Schuhspanner. Er dient beim Putzen als praktischer Griff und glättet das Leder, so dass sich die Pflegemittel darauf besser verteilen lassen. 
 Glattlederschuhe trocken reinigen 
 Die Reinigung beginnen wir mit der SCHMUTZBÜRSTE und bürsten damit losen Schmutz und Staub ab. Es ist übrigens eine sehr nützliche Angewohnheit, das jeden Abend zu machen. Denn wenn sich kein Schmutz auf der Oberfläche befindet, kann er auch nicht mit dem nächsten Regenschauer in das Leder einziehen. 
 Verkrusteten Schmutz können Sie ganz leicht mit einem feuchten Lappen lösen. Achten Sie dabei darauf, den ganzen Schuh gleichmäßig zu befeuchten, um die Bildung von Wasserrändern zu verhindern. 
 Bei hartnäckigeren kleinen Flecken versuchen Sie doch mal unseren  SOFT GUM . Im Prinzip funktioniert er wie der gute alte Radiergummi – allerdings spezialisiert auf Glattleder. Ebenso können Sie ihn für Flecken am Sohlenrand verwenden. 
 Für eine umfassende Reinigung des Sohlenrandes empfiehlt sich die REINIGUNGSCREME. Selbst helle Sohlen oder Naturkautschuk werden damit spielend einfach sauber. Und Sie brauchen sich keine Sorgen machen, wenn etwas von der Creme für die  Sohlenreinigung  auf das Oberleder kommt. Für Glattleder ist sie nämlich auch geeignet. 
 Wenn’s mal etwas schmutziger ist: die Flüssigreinigung 
 Generell sollten Sie zuerst mit der Bürste zu arbeiten, und erst im zweiten Schritt zur Flüssigreinigung zu greifen. Das Reinigungsmittel, das Sie allerdings regelmäßig anwenden können, ist die  BAMBOO LOTION . Sie reinigt nicht nur das Leder auf Basis natürlicher Inhaltsstoffe, sondern pflegt es dabei auch mit Bambusextrakt vor dem Austrocknen. 
 Bei starker Verschmutzung steht eine intensive Feuchtreinigung an, um den Schmutz aus den tieferen Lederschichten zu holen. Tragen Sie dafür  CLEAN &amp;amp; CARE  auf den Schuhen auf und lassen Sie den Schaum einwirken. Anschließend nehmen Sie das Produkt zusammen mit dem Schmutz mit einem leicht feuchten Tuch wieder ab. 
 Glattlederschuhe imprägnieren 
 Muss man Glattlederschuhe wirklich imprägnieren? Es stimmt, dass gedecktes Glattleder widerstandsfähiger ist als beispielsweise Rauleder oder Textil – besonders wenn es regelmäßig mit wachshaltigen Produkten gepflegt wird. Eine zusätzliche Imprägnierung macht den vorhandenen Schutz einfach noch besser. Das heißt: das Leder bleibt noch länger trocken und hält einem höheren Wasserdruck stand. 
 Und eine Imprägnierung schützt nicht nur vor Nässe. Sie verhindert ebenso, dass Schmutz zusammen mit der Feuchtigkeit durch die Poren in das Material eindringt und sich tief im Leder festsetzt. 
 Was aber viele Schuhkäufer nicht wissen: Schuhe sind nicht immer ausreichend  vom Hersteller imprägniert . Mit zwei bis drei Sprühaufträgen verpassen Sie Ihren Schuhen eine Grundimprägnierung, die vor Schmutz und Feuchtigkeit schützt. Sie sorgt außerdem dafür, dass sich Ihre Schuhe in Zukunft leichter reinigen lassen. Gut imprägniert ist halb geputzt. 
 So wenden Sie das Imprägnierspray an 
 Wenn Sie die  Imprägnierung  beim Schuhputzen auffrischen, wenden Sie das Imprägnierspray direkt nach den Reinigungsmitteln an. Auch wenn viele intuitiv erst am Ende imprägnieren würden – das Imprägniermittel wirkt in einer tieferen Schicht des Leders als Schuhcreme und Wachs, und sollte deshalb vor den Pflegeprodukten aufgetragen werden. 
 Natürlich können Sie unsere Allround-Imprägniersprays verwenden, aber wir haben auch Spezialisten für Glattleder im Programm.  WATERSTOP RELOADED  &amp;nbsp;zum Beispiel bietet Ihren Schuhen einen Extra-Schutz gegen UV-Strahlung. Außerdem ist es das erste Spray, das ohne PFC auskommt. 
 Für Fans unseres Top-Sellers  CARBON PRO  gibt es das  CARBON WAX  Spray, das zusätzlich zu der bekannt guten Imprägnierwirkung ein besonders glänzendes Resultat verspricht. 
 Und es muss nicht immer ein Spray sein. Mit dem  LEATHER GEL  können Sie ganz gezielt die Nähte imprägnieren (und wenn Sie möchten auch den Rest des Schuhs). 
 Pflege für Glattlederschuhe - Nährstoffe, Farbe und Glanz 
 Jetzt, da Ihre Schuhe sauber und geschützt sind, können Sie das Leder mit verschiedenen Schuhpflege-Produkten verwöhnen. Unter dem Begriff Schuhpflege sind Produkte zusammengefasst, die folgende Funktionen erfüllen: Sie versorgen das Leder mit Nährstoffen, frischen die Farben auf oder sorgen für eine glänzende Oberfläche. Viele Pflegeprodukte besitzen mehrere dieser Wirkungen. 
 1. Nährstoffe 
 Leder ist ein natürlicher Werkstoff, der mit der Zeit austrocknet und irgendwann sogar brüchig wird. Sie können diesen Alterungsprozess aufhalten, indem Sie dem Leder regelmäßig Nährstoffe zuführen. 
 Die  1909 LEATHER CREAM &amp;nbsp;regeneriert das Material, schützt es vor Feuchtigkeitsverlust und hält es weich. 
 Unsere erste vegane Schuhcreme  ORGANIC CREAM  pflegt Ihre Schuhe auf der Basis natürlicher Inhaltsstoffe. Carnaubawachs und Macadamiaöl machen das Leder nicht nur geschmeidig, sondern bringen es auch zum Glänzen. 
 2. Farbe 
 Ob durch UV-Strahlung oder physische Abnutzung – irgendwann verblassen selbst die intensivsten Farben Ihrer Schuhe. Hier helfen Pflegeprodukte, die Farbpigmente enthalten und die deshalb auch in verschiedenen Farbtönen verkauft werden. Wenn die 100% passende Farbe nicht dabei ist, gilt als Faustregel, einen Ton heller zu wählen. 
 Unser Klassiker der farbigen Schuhcremes heißt  WATERSTOP COLOURS . Die Tube mit dem praktischen Schwammaufträger ist besonders wegen ihrer Vielseitigkeit beliebt. Neben der Farbauffrischung nährt sie auch das Leder und – der Name lässt es schon erahnen – unterstützt die Imprägnierung. 
 Wenn Sie ein Faible für bunte Schuhe haben und vielleicht eine ausgefallenere Farbe suchen, ist die  SHOE CREAM  die richtige Wahl. Diese bietet mit dem Plus an Farbpigmenten eine besonders intensive Färbung und ist in über 40 Farben erhältlich. 
 Speziell für weißes Leder empfehlen wir  COMBI WHITE CLASSIC  – die deckende Farbpflege, mit der Ihre Schuhe wieder aussehen wie neu. 
 3. Glanz 
 Für die meisten Schuhputz-Enthusiasten ist der Glanz die Königsdisziplin der Schuhpflege. Er entsteht durch das Auftragen von wachshaltigen Pflegemitteln und das anschließende Polieren. 
 Traditionalisten greifen dafür zu Hartwachs im Metalltiegel. Das  1909 WAX POLISH  pflegt mit wertvollen Wachsen und Ölen. Mit Wachs lässt sich der Schuh nicht nur auf Hochglanz polieren. Es schützt auch vor Umwelteinflüssen und hat eine imprägnierende Wirkung. 
 Andere bevorzugen die Hochglanzcreme  1909 WAX POLISH &amp;nbsp;– Nachfolger unserer legendären DIAMANT Creme. Sie bietet mit natürlichen Wachsen und Ölen Schutz, frischt die Farbe auf und verleiht wunderbaren Griff. 
 Schuhcreme und Wachs richtig auftragen 
 Das Geheimnis der guten Schuhpflege besteht oft darin, die richtige Dosis für die Pflegeprodukte zu finden. Hier gilt: Weniger ist mehr. 
 Wer glaubt, seinen Schuhen mit einer dicken Schicht Schuhcreme Gutes zu tun, der irrt. So viel Pflegemittel kann das Leder nicht auf einmal aufnehmen. Die Folge: Die getrocknete Schuhcreme bildet einen schmierigen Film, der das Leder stumpf wirken lässt. Außerdem ruinieren Sie ihre Polierbürste, wenn die Creme-Reste die Borsten verkleben. 
 Auch Schuhwachs sollten Sie sparsam dosieren. Denn je mehr Wachs sich auf dem Leder befindet, desto länger dauert das Aushärten und das Polieren. Abgesehen davon sammelt sich der überschüssige Wachs gerne in den Gehfalten und bricht dann beim Laufen auf. Es entsteht der Eindruck von Lederbruch. 
 Damit Schuhcreme und Wachs gut auf dem Leder verteilt werden, ist die richtige Auftragsweise wichtig. Bei glatten Schuhen empfehlen wir die Verwendung eines  POLIERTUCHs , mit dem Sie am meisten Fingerspitzengefühl für das Pflegemittel haben – im wahrsten Sinne des Wortes. 
 Die  AUFTRAGSBÜRSTE &amp;nbsp;ist eine bequeme Art, um Tiegelwaren (wie zum Beispiel  SHOE CREAM  oder 1909 CRÈME DE LUXE) aufzutragen, ohne sich dabei die Hände schmutzig zu machen. Darüber hinaus erreichen Sie mit den Borsten aber auch Stellen, die Tüchern und Schwämmen verwehrt bleiben: Lochmuster und Nähte. 
 Glanz wie bei den Profis – Glattleder polieren 
 Lassen Sie die Schuhcreme etwa 15 Minuten einziehen. In dieser Zeit nimmt das Leder die pflegenden Inhaltsstoffe auf. 
 Danach verwenden Sie für die erste Politur eine Rosshaarbürste (zum Beispiel unsere  GLANZBÜRSTE ). Die Borsten sind viel weicher als bei einer Schmutzbürste, aber immer noch hart genug, um Schuhcreme-Reste aus Nähten, Spalten und Löchern zu entfernen. 
 Beim Wachs brauchen Sie etwas mehr Geduld: Geben Sie ihm eine Stunde Zeit zum Aushärten. 
 Nun können Sie auf Hochglanz polieren. Dazu verwenden Sie am besten eine Bürste aus weichem Ziegenhaar, wie die  1909 POLIERBÜRSTE . Ihre Borsten sind so weich, dass sie keine Spuren im Wachs hinterlassen – schließlich ist Ihr Ziel eine möglichst glatte Oberfläche. 
 Polieren Sie mit langen, gleichmäßigen Bürstenbewegungen. Dadurch erzeugen Sie Reibungswärme, die das Wachs schmilzt und das Leder zum Glänzen bringt. Diesen Effekt können Sie noch verstärken, wenn Sie einen alten Nylonstrumpf über die Bürste ziehen. 
 Noch mehr Glanz gefällig? Dann versuchen Sie sich doch mal an einer  Wasserpolitur . Das ist einfacher, als viele glauben. 
  Wir hoffen, dass dieser Artikel keine Fragen über Glattleder offen lässt. Wenn Sie noch mehr aus der Welt der Schuhpflege erfahren wollen, abonnieren Sie doch unseren monatlichen Newsletter. Darin finden Sie Tipps und Videos zur Lederpflege sowie Rabattaktionen.  
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                            <updated>2018-03-08T00:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Glänzende Ergebnisse für Brushleder</title>
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                                            Wenn Sie mal wieder Schuhe für den besonderen Anlass suchen, werden Sie vielleicht auf Brushleder-Schuhe stoßen. Der Glanz des Materials verleiht ihnen eine gewisse Eleganz, aber die Pflege ist nicht ohne. Hier erfahren Sie, was Sie dabei beachten sollten.
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                 Brushleder gehört zur Kategorie der Glattleder. In der Herstellung wird es gewalzt, anschließend wird die Oberfläche geschliffen und aufpoliert. Es entsteht ein samtig-seidiger Glanz, der hochwertig und edel wirkt – perfekt für die Abend-Garderobe. Bei Brushleder werden die Vorteile von Glattleder verstärkt: Die verdichtete, besonders glatte Oberfläche nimmt nicht so schnell Staub und Schmutz auf – das erleichtert die Reinigung. 
 Blasen von Brushleder-Schuhen – da hilft nur Eintragen 
 Durch die Behandlung mit Walzen ist es härter als andere Lederarten und wird somit schneller brüchig. Es bleibt Ihnen nichts anderes übrig, als die Schuhe gut einzutragen, damit das Material weicher wird und sich dem Fuß anpasst. Einfacher wird’s mit dem Dehnungsschaum  STRETCH . Sprühen Sie diesen auf die drückenden Stellen, bevor Sie Ihre Schuhe anziehen.  Mit der  1909 CRÈME DE LUXE  wird das Material zusätzlich geschmeidig, genährt und die Farbe wird aufgefrischt. Mit der  1909 POLIERBÜRSTE  entfernen Sie überschüssiges Produkt und bringen die Schuhe auf Hochglanz. 
 Brushleder braucht besondere Imprägnierung 
 Brushleder gleicht hervorragend die Temperatur aus und gibt Feuchtigkeit im Schuh gut nach außen ab. Dafür ist es im Vergleich zu anderen Glattleder-Arten aufgrund der geschliffenen Oberfläche nicht sehr wasserabweisend. Das edle Material braucht auch eine passende Imprägnierung, die das Material gut pflegt und vor Feuchtigkeit schützt. Nutzen Sie regelmäßig ein wachshaltiges Imprägnierspray wie das  1909 SUPREME WAX , das das Leder nährt. Polieren Sie die Schuhe nach dem Trocknen mit einem weichen Baumwolltuch auf. 
  Möchten Sie mehr erfahren über Leder und Lederpflege? Abonnieren Sie unseren monatlichen Newsletter für Tipps, Videos und exklusive Rabatte.  
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                            <updated>2017-11-21T00:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Hydrophobiertes Leder - so bleibt’s wasserabweisend </title>
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                                            Früher hatte man bei starkem Regen nur die Wahl zwischen Gummistiefeln und derben Boots. Die Zeiten sind vorbei, denn inzwischen gibt es auch stylische Allwetter-Schuhe – aus hydrophobiertem Leder.
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                 Im wasserabweisenden oder hydrophobierten Leder ist der Schutz vor Nässe bereits eingebaut. Die Technik dafür existiert schon seit mehreren Jahrzehnten, doch bisher beschränkte sich die Herstellung auf Material für robuste Stiefel. Doch durch verbesserte, moderne Verfahren gibt es mittlerweile auch elegantes, leichtes Leder in wasserabweisenden Varianten. 
 Was ist hydrophobiertes Leder? 
 Hydrophobiertes Leder wird bereits bei der Herstellung so behandelt, dass es längere Zeit wasserfest oder wasserresistent ist. Eine Imprägnierung vor dem ersten Tragen ist im Gegensatz zu normalem Leder nicht nötig. 
 Die hydrophoben Eigenschaften erhält das Leder schon im Gerbungsverfahren. Dafür gibt es verschiedene Methoden, bei denen Kombinationen aus bestimmten Paraffinen, Polymeren, Silikonen und Fluorverbindungen verwendet. Diese werden chemisch in den Fasern gebunden und stoßen das Wasser ab. Die Oberflächenspannung der Lederfasern wird erhöht und verhindert so, dass Feuchtigkeit eindringen kann. 
 Allerdings ist hydrophobiertes Leder nicht zwangsläufig wasserdicht. Einige Hersteller bezeichnen ihr Produkt als wasserabweisend. Der Unterschied zwischen wasserdicht und wasserresistent bzw. wasserabweisend liegt in der Zeitspanne, in der das Material das Wasser nicht durchlässt. Regulär als wasserdicht bezeichnetes Material bleibt länger trocken als wasserabweisendes Leder. 
 Welche Vorteile hat hydrophobiertes Leder? 
 Hydrophobiertes Leder ist wie normales Leder atmungsaktiv und besitzt im Vergleich einige verbesserte Eigenschaften. Denn dadurch, dass das Material hydrophobiert ist, trocknet es schneller und sorgt so für eine bessere Wärmeregulation. Auch optisch haben hydrophobierte Lederschuhe die Nase vorne. Auf der Oberfläche bilden sich nämlich keine Wasserränder oder Flecken. 
 Schuhputzmuffel können sich freuen, denn das Leder ist insgesamt pflegeleichter, da Schmutz nicht ins Material eindringt. Und weil das Leder nicht so schnell durchnässt wird, bewahrt das Leder seine Form länger. Was das hydrophobierte Leder ebenfalls jung hält: Es trocknet nicht so schnell aus. Dadurch ist es besser vor Lederbruch und vorzeitiger Alterung geschützt. 
 Braucht hydrophobiertes Leder Pflege? 
 Auch wenn es so klingt, als würde sich hydrophobiertes Leder praktisch selbst trocknen und pflegen, braucht es hin und wieder Ihre Unterstützung. Durch das Tragen wird mit der Zeit die Oberfläche des Leders abgenutzt und die ursprüngliche Imprägnierung lässt nach. Dann wird es Zeit, mit Pflegemitteln und Imprägniersprays nachzuhelfen. Unsere  BAMBOO LOTION  reinigt das Leder, gibt ihm zusätzliche Pflege und bewahrt gleichzeitig die Eigenschaften des Materials. 
 Und ist ein Imprägnierspray für hydrophobiertes Leder überhaupt nötig? Ganz klar, ja. Mit der Zeit wird die Umhüllung der hydrophobierten Fasern nämlich abgetragen.  CARBON PRO  ist ideal, um die Imprägnierwirkung aufzufrischen und zu unterstützen. Ein gleichmäßiges Ergebnis erhalten Sie, wenn sie in einem Abstand von 30 cm sprühen. 
 Mit regelmäßiger Auffrischung sind Ihre neuen Lieblingsschuhe auch in der nächsten Saison noch für jedes Wetter bereit und halten sowohl Nässe als auch Schmutz mühelos stand. 
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                            <updated>2017-08-31T00:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Wie pflege ich Fettleder-Schuhe?</title>
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                                            Die kleinen Kratzer und Falten auf dem Fettleder erzählen eine Geschichte. Diese Patina ist charakteristisch für das Material – und kein Makel. Doch was ist überhaupt Fettleder und wie erkenne ich es?
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                 Wie der Name schon sagt, sind Fettleder mit einer fetthaltigen Schicht überzogen. Auch Ölleder oder gewachste Leder gehören zu den Fettledern. Als Ausgangsmaterial wird häufig ein robustes Leder verwendet. Die Fettschicht macht das Leder geschmeidig und sehr belastbar. Deshalb gibt es viele Gürtel, Taschen und Möbel aus diesem Material. 
 Aber natürlich auch Schuhe: Insbesondere Outdoor- und Wanderstiefel sind häufig aus Fettleder. Weil diese Lederart so stabil und doch weich ist, ist sie auch bei Hundeleinen und Halsbändern die Nummer eins. Sättel werden ebenfalls daraus gefertigt, weshalb man Fettleder manchmal auch als Saddle-Leder bezeichnet. 
 Pull-Up-Leder und offenporiges Fettleder 
 Unter den Oberbegriff Fettleder fallen auch sogenannte Pull-Up-Leder. In diesem Fall handelt es sich um Nubuk oder auch Velours, das mit Fett beschichtet ist. In der Tat, Fettleder gibt es in vielen Varianten: mit viel Fett oder wenig, glatt oder grobnarbig, matt oder glänzend, mit eingefärbter oder farbloser Fettschicht. 
 Und wie erkennt man nun, ob ein Leder in diese Kategorie fällt? Ganz einfach: Man fährt mit dem Fingernagel über die Oberfäche – hinterlässt der Nagel eine deutliche Kratzspur, handelt es sich um ein Fettleder. 
   
 Das tolle an Fettleder ist, dass es nicht sehr pflegeintensiv ist. Manche Fettleder sind jedoch offenporig – das gilt für alle Rauleder, aber auch für manche Glattleder. Bei offenporigem Leder kann leicht Feuchtigkeit ins Leder eindringen. 
 Ob das Leder offenporig ist, finden Sie heraus, indem Sie einen Tropfen Wasser auf das Leder geben und schauen, ob es sich an der entsprechenden Stelle dunkel verfärbt. Ist dies der Fall, ist eine Imprägnierung besonders wichtig. 
 Fettleder imprägnieren und reinigen 
 Um den hohen Fettanteil zu erhalten, verwenden Sie am besten ein Imprägnierspray, das speziell für solche derben Leder entwickelt wurde. Unser  OUTDOOR BIWAX  Spray enthält pflegende Wachse, das Imprägnierspray  RUSTICAL CLASSIC  wurde speziell entwickelt, um die typisch rustikale Optik von Fettledern zu erhalten. Bei einer intakten Imprägnierung reicht meist eine Trockenreinigung, um den Schuh wieder sauber zu bekommen: groben, getrockneten Schmutz bürsten Sie einfach mit einer SCHMUTZBÜRSTE ab. Achten Sie darauf, dass auch Fettleder bei zu starkem Druck zerkratzt werden kann. Leichte Verunreinigungen entfernen Sie mit der  NUBUK BOX . 
 Pflege für Fettleder – Vintage heißt nicht ungepflegt 
 Um das Leder geschmeidig zu halten, empfehlen wir unsere RUSTICAL Pflegeprodukte. Die  RUSTICAL  Pflegecreme und die  RUSTICAL  Spezial-Lotion sind jeweils für Fettleder geeignet, egal ob Rau- oder Glattleder. 
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                            <updated>2017-02-16T00:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Alles über Rauleder</title>
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                                            In diesem Video erklären wir den Unterschied zwischen Nubuk und Velours und zeigen Ihnen den wichtigsten Schritt in der Rauleder-Pflege: das Aufrauen.
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 Es gibt zwei Arten von Rauleder: Nubuk ist angeschliffenes Glattleder. Dadurch erhält es seine typisch samtige Oberfläche. Für Velours dagegen wird die andere, die innere Seite des Leders verwendet. Hier sind die Fasern deutlich erkennbar. 
 So vermeiden Sie speckige Stellen bei Rauleder 
 Bei der Pflege von Rauleder geht es in erster Linie darum, das Leder erneut aufzurauen und zu vermeiden, dass sich glatte Stellen bilden. Dazu können Sie die  CREPEBÜRSTE  oder die  NUBUK BOX  verwenden. Da Sie auf Rauleder keine Farbcremes auftragen können, gibt es Spezialprodukte von Collonil: das farbige Imprägnierspray  NUBUK+VELOURS  und das farbige Flüssigpflegemittel  NUBUK + TEXTIL . 
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                            <updated>2012-12-05T00:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Alles über Glattleder</title>
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                                            Lernen Sie, gedecktes von feinem Glattleder zu unterscheiden. Dazu zeigen wir Ihnen, wie Sie die verschiedenen Glattleder-Sorten richtig pflegen. 
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                 &amp;nbsp; 
    
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 Glattleder ist das am häufigsten verwendete Material für Schuhe. Es gibt unzählige Arten von Glattleder. Bei manchen ist die natürliche Narbenstruktur noch sichtbar, andere sind einfach nur glatt. Entscheidend für die Pflege ist das sogenannte Finish, d.h. wie die Oberfläche behandelt wurde. Davon hängt ab, wie widerstandsfähig das Leder ist. Wir trennen zwischen gedeckten und feinen Glattledern: Gedeckte Glattleder sind so hergestellt, dass sie bereits von sich aus möglichst viel Schmutz und Feuchtigkeit abweisen. Alle Tuben- und Tiegelwaren von Collonil sind in erster Linie für dieses Material gedacht. 
 Feines Glattleder ist besonders empfindlich - verzichten Sie auf Tuben! 
 Feine Glattleder – wie zum Beispiel Nappa – sind dagegen sehr viel empfindlicher und wasserzügiger. Für feine Glattleder haben wir spezielle Sprays im Angebot. Sie sollten dafür keine Tuben verwenden: Denn wenn der Schuh nicht ausreichend imprägniert ist, zieht die Creme sofort ins Leder ein und lässt sich nicht mehr verteilen. Brushleder ist ein ganz besonderes Glattleder. Es wird durch Walzen hergestellt und ist dadurch an der Oberfläche besonders glatt. Allerdings ist es auch weniger elastisch als andere Leder. Um nicht brüchig zu werden, erfordert es besonders häufige Pflege. 
 Interessieren Sie sich für Schuh- und Lederpflege? Im Newsletter versenden wir hilfreiche Pflegetipps - immer im Hinblick auf aktuelle Trends. 
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                            <updated>2012-11-29T00:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Die richtige Pflege für alle Materialien</title>
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                                            Wie erkennt man Fettleder oder Synthetik? Und High Tex-Funktionsmembranen? All das erfahren Sie in diesem Video.
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                 &amp;nbsp; 
    
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 Schuhe werden aus verschiedensten Materialien hergestellt. Und diese Materialien reagieren sehr unterschiedlich auf Umwelteinflüsse. Deshalb stellt Collonil eine Vielzahl von Produkten her, die den jeweiligen Materialien gerecht werden. Aber woher wissen Sie, mit welchem Material Sie es zu tun haben? 
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                            <updated>2012-11-25T00:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Alles über High Tex</title>
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                                            Eine Funktionsmembran stellt besondere Anforderungen an die Schuhpflege. In diesem Video erfahren Sie, was Sie vermeiden sollten und welche Produkte wir für High Tex empfehlen.
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                 &amp;nbsp; 
    
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 Egal ob es sich bei den High Tex-Schuhen um Lederschuhe oder um Textilschuhe handelt, das Besondere an High Tex-Schuhen ist die Funktionsmembran zwischen Ober- und Futtermaterial. Sie sorgt dafür, dass keine Feuchtigkeit ins Innere gelangt, der Schuh aber trotzdem atmungsaktiv bleibt. Damit diese speziellen Eigenschaften nicht bei der Pflege in Mitleidenschaft gezogen werden, müssen Sie einiges beachten: Verzichten Sie auf die Feuchtreinigung, da sich Rückstände des Reinigungsmittels in der Membran absetzen könnten.&amp;nbsp; 
 Nur Imprägniersprays mit High Tex-Symbol verwenden 
  Auch wachs- und ölhaltige Pflegemittel können die Atmungsaktivität vermindern. Achten Sie auf das High Tex-Symbol auf den Collonil-Produkten - dieses garantiert eine fachgerechte Pflege. Zur Imprägnierung empfehlen wir beispielsweise  NANO PRO ,  WATERSTOP  Spray oder  WATERSTOP  Tube für die Pflege von Glattleder, und  NUBUK+TEXTIL  in der Flasche für Rauleder.  
  Erhalten Sie weitere nützliche Tipps zur Schuh- und Lederpflege und abonnieren Sie unseren Newsletter.  
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                            <updated>2012-11-23T00:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Alles über Textil</title>
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                                            Textil ist ein beliebtes Material für modische Schuhe. Aber wie pflegt man es richtig? Das erfahren Sie in diesem Video.
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 Schuhe aus Textil sind leicht und deshalb in den Sommermonaten äußerst beliebt. Aber sie sind auch sehr wasserzügig und damit besonders schmutzanfällig. Deshalb müssen Textilschuhe noch häufiger imprägniert werden als Lederschuhe – dafür eignet sich  NANOPRO . 
 Stoffschuhe saugen Feuchtigkeit und Schmutz auf 
 Textil braucht keine Nährstoffe, es muss jedoch gereinigt werden. Entfernen Sie also zuerst den groben Schmutz mit der  REINIGUNGSBÜRSTE . Nutzen Sie anschließend die  BAMBOO LOTION  zur intensiven Reinigung und Farbauffrischung. 
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                            <updated>2012-11-22T00:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Gummistiefel pflegen</title>
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                                            Gummistiefel - Wasserdicht, widerstandsfähig und sauber
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                 &quot;Herbst - das sind nicht nur die bunten Blätter, sondern auch Regen, Pfützen und Matsch. Damit Sie die Jahreszeit in der Natur genießen können, ohne sich über feuchte Füße Gedanken zu machen, gibt es Gummistiefel. Die sind nicht nur absolut wasserdicht, sondern auch sehr langlebig. Trotzdem werden Sie schmutzig, wie jeder andere Schuh auch. Oberflächlichen Schmutz beseitigen Sie einfach mit einer Bürste oder einem Tuch. Für die hartnäckigen Flecken gibt es unsere  LEATHER SOAP.  Die macht die Gummistiefel nicht nur sauber, sondern sorgt auch dafür, dass sich das Material gut anfühlt.&quot; 
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