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8 Tipps für gepflegte Sohlen und Nähte

Sie sind die unentbehrlichen Helden, die unseren Schuhen Stabilität geben. Bei der Pflege werden Sohlen und Nähte aber oft vergessen. Die Folge: undichte oder kaputte Schuhe.

Legen wir uns neue Schuhe zu, achten wir in erster Linie auf das Design und das Obermaterial. Auch bei der Pflege der neuen Lieblinge konzentrieren sich die meisten auf den Schuhschaft. Dabei sollten wir auch mal den Blick auf Sohlen und Nähte richten, denn die tragen ein großes Stück zum Tragekomfort bei.

Verbindendes Element: Nähte

Mittlerweile gibt es viele Schuhmodelle, bei denen Schaft und Sohle geklebt sind. Aber bei klassischen Lederschuhen sind die einzelnen Teile des Schafts sowie Obermaterial und Sohle genäht. Dafür werden überwiegend synthetische Fäden aus Polyester und Polyamid verwendet. Schuhe, die einiges aushalten müssen wie Wanderschuhe und Skaterschuhe, haben an anfälligen Stellen eine verstärkte Naht.

Pflege für Schuhnähte

Naht-Tipp #1: Spezial-Bürste zur Reinigung
Auch wenn sie beim Putzen und Imprägnieren des Obermaterials mitbehandelt werden, brauchen die Nähte Extra-Aufmerksamkeit. Reinigen Sie die Nähte mit der schmalen Borsten-Seite der CREPE-BÜRSTE. Mit dieser Behandlung erreichen Sie optimal alle Stellen.

Naht-Tipp #2: Punktuell imprägnieren
Bei Sprays ist ein gleichmäßiges Einsprühen mit 30 cm Abstand wichtig, aber das ist für Nähte nicht genau genug. Imprägnieren Sie gezielter: Für eine punktuelle Applikation eignet sich daher bei Nähten das LEATHER GEL, das gut in das Material einzieht und auch das Leder pflegt.

Naht-Tipp #3: Auf Farbunterschiede achten
Haben Ihre Schuhe helle Nähte auf dunklerem Leder, sollten Sie die Nahtstellen mit farbloser Pflege behandeln, um diesen farblichen Akzent zu bewahren. Auch dafür eignet sich das  LEATHER GEL.

Naht-Tipp #4: Schuhlöffel schonen die Nähte
Und auch durch das richtige An- und Ausziehen schützen Sie die Nähte. Schlüpfen Sie also nicht einfach in Ihre Schuhe rein, sondern verwenden Sie einen Schuhlöffel.

Vielschichtig: die Sohle

Nicht nur Nähte geben dem Schuh Stabilität, sondern auch die Sohlen. Bei Schuhsohle denken die meisten an die Laufsohle. Dabei besteht die Sohle aus mehreren Schichten, die unterschiedliche Aufgaben haben:
- Decksohle: Die Futtersohle, die man im Schuh sieht
- Brandsohle: Die Innensohle, die Schaft und Sohle verbindet
- Laufsohle: Die Außensohle, die den Schuh trocken hält und die Füße schützt

Sauberer Auftritt mit frischer Innensohle

Sohlen-Tipp #1: Schuhe auch innen reinigen
Kaum eine Stelle des Schuhs kommt mit mehr Schweiß in Berührung als die Innensohle, daher sollte sie regelmäßig gereinigt werden. Die Decksohle hat übrigens hauptsächlich eine ästhetische Funktion und liegt auf der eigentlichen Innensohle auf. Diese trägt nicht nur erheblich zur Bequemlichkeit bei, sondern auch zum guten Schuhklima. Ist das Material nicht atmungsaktiv, wird’s warm im Schuh. Die Folge: Schwitzige Füße und unangenehme Gerüche.

BREEZE sorgt für einen angenehmen Duft, indem es geruchsverursachende Moleküle bindet. Wollen Sie den Innenschuh richtig reinigen, geht das ganze leicht mit INSIDE FRESH & CLEAN. Für zusätzliche Hygiene und Komfort sorgen auch wechselbare Einlegesohlen.

So bleiben Außensohlen sauber

Sohlen-Tipp #2: Zu sauberen Schuhen gehören saubere Sohlen
Die Außensohle wird nicht nur durch die mechanische Belastung strapaziert, auch Nässe und Straßenschmutz machen ihr zu schaffen. Bei Laufsohlen mit Profil sind kleine feststeckende Steinchen nicht nur lästig, sondern schaden auch der Sohle. Diese können Sie mit der SCHMUTZBÜRSTE entfernen. Danach können Sie die Sohlen mit Wasser säubern.

Dem Teil der Sohle, den man von der Seite sieht – Sneaker-Fans nennen ihn midsole – sollten Sie bei der Reinigung besonders viel Aufmerksamkeit schenken. Damit weiße Sohlen und Kreppsohlen aus Naturkautschuk wieder hell werden, reinigen Sie diese mit der REINIGUNGSCREME.

Flexible und trockene Ledersohlen

Sohlen-Tipp #3: Saubere Ledersohlen, die nicht rutschen
Ledersohlen sind robuster, als manche vermuten. Sie sind sogar formstabiler und leichter zu reparieren als Gummisohlen. Zudem punkten sie mit besserer Atmungsaktivität und gutem Laufkomfort. Und sie bleiben mit der richtigen Pflege auch wasserabweisend.

Viele verwenden für die Pflege der Sohle Sohlenöl. Dieses dient in erster Linie der Bewahrung der Elastizität und weniger der Imprägnierung. Die Nachteile sind allerdings, dass die Sohlen durch das Öl rutschiger werden und dieses bis ins Oberleder einziehen kann. Bei Folgereparaturen können Sie nur noch auf genähte Ledersohlen setzen. Aufklebbare Sohlen haften dann nicht mehr.

Das SOHLENTONIC pflegt die Ledersohlen und verhindert den Abrieb, ohne dass das Material rutschiger wird oder schwieriger zu reparieren. Es imprägniert die Sohlen zusätzlich und verhindert so auch Feuchtigkeitsränder im Obermaterial.

Reparaturen – wann sind sie nötig?

Sohlen-Tipp #4: Auch mal zum Schuhmacher gehen
Selbst bei gut gepflegten Lederschuhen kommt es irgendwann vor, dass die Außensohle abgelaufen ist. Spätestens wenn die Brandsohle zum Vorschein kommt, sollten Sie den Schuhmacher Ihres Vertrauens aufsuchen. Aber auch schon bei deutlichem Abrieb oder ausgetretenen Sohlen ist eine Reparatur sinnvoll. Frisch besohlt bleiben Ihre Schuhe dann noch eine ganze Weile bequeme, schicke Begleiter.

Die Sohlen und Nähte sind nun tiptop geschützt. Für die Pflege des Obermaterials finden Sie Empfehlungen im Magazin – oder lesen Sie sie ganz bequem in unserem monatlichen Newsletter.